Fachbereich Atemschutz

Eine der Grundaufgaben jeder Feuerwehr ist die Brandbekämpfung. Um uns selbst vor den giftigen Brandgasen zu schützen, jedoch trotzdem Personen aus brennenden Gebäuden retten und Brände von innen löschen zu können, gibt es Atemschutzgeräteträger.

Ein Atemschutzgeräteträger ist niemals alleine!

Ein Trupp, also mindestens 2 Personen, arbeitet im Gefahrenbereich, während mindestens ein Trupp außerhalb des Gefahrenbereiches in Bereitstellung ist und im Falle eines Falles den anderen Trupp sofort retten könnte.

Ausbildung

Bevor man als aktiver Feuerwehrmann mit bestandener Grundausbildung in den Atemschutzeinsatz gehen kann, muss man eine zusätzliche Ausbildung absolvieren. Diese findet im Landkreis Freising einheitlich im Feuerwehrausbildungszentrum des Landkreises in Zolling statt. Hier erhält jeder eine fundierte theoretische und praktische Ausbildung. Zu den Inhaltspunkten gehören unter anderem medizinische Grundlagen zur Atmung, Atemgifte und deren Entstehung, Funktion und Anwendung der Atemschutzgerätschaften als auch praktisches Anwenden der Atemschutzgeräte im Einsatzfall und eine Übung unter realen Bedingungen in der feststoffbefeuerten Übungsanlage.

Gerätschaften

Jeder Atemschutztrupp führt bei allen Einsätzen bestimmte Gerätschaften mit sich, um die eigene Sicherheit zu erhöhen. Dazu zählen ein Funkgerät zur Kommunikation mit dem Gruppenführer und der Atemschutzüberwachung, eine Feuerwehrleine, um seinen zurückgelegten Weg zu markieren oder auch eine Selbstrettung aus einem Gebäude durchzuführen, eine Handlampe, um auch im Dunkeln den Durchblick zu bewahren und eine Wärmebildkamera, um in stark verrauchten Räumen Personen und Objekte zu finden.

Diese Standardausrüstung wird je nach Einsatzart und Einsatzauftrag durch verschiedenste Gerätschaften wie Strahlrohr, Flucht- & Rettungshaube, Halligan Tool (Brech- und Hebelwerkzeug mit Spaltaxt als Schlag- und Spaltwerkzeug) ergänzt.

Atemschutzüberwachung

Zur Sicherheit des im Einsatz befindlichen Trupps ist ein Feuerwehrmann zuständig für die Atemschutzüberwachung. Dieser überwacht Einsatzzeit, Luftverbrauch und steht im ständigen Kontakt mit den eingesetzten Trupps, um diese Informationen stets aktuell zu halten und auch zu jeder Zeit zu wissen, wo sich der jeweilige Trupp befindet, um im Falle einer Notlage den Sicherungstrupp, welcher in Bereitschaft ist, schnellstmöglich zur Hilfe schicken zu können.

erweiterte persönliche Schutzausrüstung

Um als Atemschutzgeräteträger vor den besonderen Gefahren geschützt zu sein, reicht nicht alleine ein Atemschutzgerät. Jeder Atemschutzgeräteträger ist mit einer speziellen Einsatzkleidung bestehend aus Jacke, Hose, Helm, Stiefel, Handschuhen und Flammschutzhaube ausgestattet. Diese bieten ihm Schutz vor Flammen, Wärmestrahlung, herabfallenden Teilen und Stoffen, welche gefährlich für die Haut sind.

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